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LABOR

Bei uns kommt alles auf den Prüfstein.

Wir von Hermann Peter wissen, dass unsere Kunden die hohe Qualität unserer Baustoffe schätzen. Diese Qualität kommt auch nicht von Ungefähr, sondern ist ein fester Bestandteil unserer Produktion. In unseren bestens ausgestatteten, firmeneignen Laboren, mit TÜV-geprüften Messgeräten, testen unsere langjährig erfahrenen Baustofftechnologen all unsere Baustoffe regelmäßig. Sämtliche gestellten Anforderungen an unsere Produkte werden hier geprüft und überwacht.

Wir setzen unseren Maßstab über die vorgeschriebenen Vorgaben der gesetzlichen DIN-Normen und testen täglich unsere Produkte selbst. So belasten und beanspruchen wir in zahlreichen Tests und Versuchen unsere Produkte, um die gleichbleibende hohe Qualität unserer Baustoffe zu erhalten. Diese intensiven Prüfungen für erstklassige und gleichbleibende Qualität erfolgt über unsere gesamte Produktpalette. Allein am Standort Rheinau-Freistett haben wir pro Jahr ca. 3.500 Prüfvorgänge.

Zusätzlich erhalten sämtliche Produkte durch Prüfung von externen Überwachungsstellen eine nationale und internationale Zertifizierung und sind somit für den deutschen und europäischen Markt zugelassen.

Sand, Kies und Edelsplitt

Sand, Kies und Edelsplitt müssen nicht nur den Anforderungen unserer Kunden, sondern auch denen unserer eigenen weiterverarbeitenden Baustoffwerke entsprechen. Wir testen neben dem Einhalten von Sieblinie, die Kornform, Bestimmung des Mengenanteil von Über- und Unterkorn sowie die Bruchflächigkeit des Splitts. All diese Parameter helfen uns die Produktion und damit auch die Qualität für unsere Kunden zu optimieren. Hier kommen wir pro Jahr auf schätzungsweise 250 Prüfvorgänge pro Werk.

Beton

In unseren Testverfahren überprüfen wir im Wesentlichen die Belastbarkeit unseres wichtigsten Grundstoffes: dem Beton. Nur in dem richtigen Verhältnis aus Kies, Sand und dem Bindemittel Zement erhalten und ihre hohen Belastungseigenschaften. Für das große Thema der Tausalzbeständigkeit werden unsere Betonproben in einer Salzlösung insgesamt 28 Frost-Tauwechseln ausgesetzt und danach die Abwitterung ermittelt. Mit regelmäßigen Auszügen aus den Produktionen und weiteren Belastungstests ermitteln wir konsequent auch die Qualität unserer Endprodukte, bevor sie schließlich an unsere Kunden ausgeliefert werden. Kumuliert ergeben sich für beide Transportbetonwerke und dem Betonsteinwerk ca. 3.400 Prüfvorgänge im Jahr.

Kalksandstein

Aber auch unsere Kalksandsteine durchlaufen umfangreiche und regelmäßige Qualitätsüberprüfungen. Es werden unter anderem Druckfestigkeit, Rohdichte, Ebenheit und Planparallelität sowie die Nasslöschkurve des Kalkes überwacht.

 

Neben den werkseigenen Produktionskontrollen werden unsere Baustoffe zusätzlich durch externe unabhängige Prüfstellen überwacht. Dank unserer gewissenhaften und erfahrenen Baustofftechnologen können wir eine überdurchschnittliche und anhaltende Qualität unserer Produkte garantieren. Auch Störungen an Maschinen werden so schnell aufgedeckt und umgehend von uns behoben.

Wir sind flexibel, jedoch nicht was die Qualität unserer Baustoffe betrifft.

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FORSCHUNG

Wir sind ebenfalls in der Forschung tätig.

Wir testen in unseren Laboren neue Betonrezepturen, machen Versuche mit verschiedenen und neuen Betonzusatzmitteln, die die Eigenschaften des Betons auf unterschiedlichste Weise beeinflussen, oder testen neue Farbvarianten für unsere Betonwaren. Die Zemente der verschiedenen Hersteller untersuchen wir minuziös und machen Versuche mit verschiedenen Körnungen im Kalksandsteinbereich. Im Kies- und Sandbereich testen wir beispielsweise neue Siebbeläge aus anderen Materialen oder andere Produktionstechniken, um unsere Produkte ständig zu verbessern.

 

In unseren Brachenverbänden haben gemeinsam mit anderen Herstellern verschiedene Forschungsprojekte am Laufen und beteiligen uns an Expertenausschüssen und Gremien. Einer unserer jüngsten Erfolge ist die Zulassung von alpinen Edelsplitten im Straßenbau. Bis 2019 war ausschließlich Schotter als Zuschlagsstoff in Straßenoberdecken bei Asphalt und Beton zugelassen. Dies führte dazu, dass teilweise Schotter über große Entfernungen transportiert werden musste, obwohl in direkter Nähe zur Baustelle auch Edelsplitte vorhanden waren.

Unsere Forschungen haben gezeigt, dass Edelsplitte aus alpine Moräne ebenfalls die geforderten Sicherheitseigenschaften für die Mischungen von Straßenoberdecken erfüllt und zudem weitere positive Eigenschaften hat, die Schotter nicht bietet. Daraus folgt also, je nach Lage der Baustelle, nicht nur eine erhebliche Einsparung von CO2 durch kürzere Transportwege von zugelassenen Rohstoffen, sondern durch Edelsplitte aus alpine Moräne wird die Straßendecke insgesamt heller. Dies führt zu geringerer Erwärmung im Sommer, also angenehmeren Temperaturen im Umfeld der Straße und geringerer Ausdehnung des Belags, was dessen Langlebigkeit erhöht.

 

Weitere Forschungsthemen an denen wir beteiligt sind:

Bereich Alpine Moräne:

  • Langzeitbelastungstest Splitte vom Oberrhein in Betonstraßen auf Autobahnen und Flughäfen

  • Kiese als natürliche Geschiebezugabe in Flüssen wie Rhein und Main

Bereich Beton:

  • RC Betone als ressourcenschonende Maßnahme (grüner Beton)

Bereich Kalksandstein:

  • Erdbebengerechte Konstruktionen aus Kalksandsteinmauerwerk

  • Verbesserung von Schallschutz durch Optimierung der Zusammensetzung

  • Künstliche Zusatzstoffe als Ersatz von Kalk zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks